Unsere Flüchtlinge

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Unsere Flüchtlinge

Wer sind die Menschen in den Flüchtlingsunterkünften in Degerloch? Woher kommen sie, was bewegt sie, was haben sie erlebt?
Diesen Fragen gehen wir in unserer neuen Rubrik „Unsere Flüchtlinge“ nach. Wir möchten damit den zu uns geflüchteten Menschen ein Gesicht und eine Stimme geben.

Aktuelle Flüchtlingszahlen

Vorab aber einige Daten (Stand Anfang Mai 2017), um einen generellen Überblick zur Situation in Degerloch zu geben:

  • Degerloch mit seinen rund 16.000 Einwohnern ist Zufluchtsort für Menschen aus rund 20 Nationalitäten, vor allem aber für Menschen aus Syrien, Afghanistan und dem Irak.
    Zwei Drittel der Degerlocher Flüchtlinge kommen aus diesen drei von Krieg und Bürgerkrieg gezeichneten Staaten.
  • In den beiden Unterkünften unseres Stadtteils leben rund 360 Menschen, die Belegungsquote beträgt damit rund 75 Prozent.
    Mehr als zwei Drittel der Flüchtlinge leben im Familienverbund. Der Anteil der Kinder und Jugendlichen liegt bei knapp 40 Prozent.
    40 Prozent aller Personen sind weiblichen Geschlechts.

Muhammad Noureddin

Syrer, 22 Jahre
Muhammad ist ein sehr höflicher, aufmerksamer junger Mann, der allerdings noch große Probleme mit der deutschen Sprache hat. An einigen Stellen brauchten wir Hilfe von Amr, dem Heimleiter, der fließend arabisch und deutsch spricht... >>>

Familie aus Ariha, Syrien

Mohammed (55), Thanaa (50), Alaa (32), Walaa (29), Andul Hamid (23), Raghda (22)
Ariha liegt in der Nähe von Idlib im Norden von Syrien, einer ländlichen Gegend unter der Kontrolle des IS. Die Familie: Der Vater Mohammed T. (55), die Mutter Thanaa (50), die Söhne Alaa (32), Walaa (29), Andul Hamid (23) sowie die jüngere Schwester Raghda (22). Alle haben eine Aufenthaltsberechtigung, zunächst für drei Jahre... >>>

Muhammad (Name geändert)

22, Syrer
Im folgenden Interview sind alle Angaben geändert, weil Muhammad, 22 Jahre (Name und Alter geändert), ein Syrer, offen zugibt, aus wirtschaftlichen Gründen geflohen zu sein. Auch die Vertreter der Behörde haben das erkannt (wie aus dem Protokoll des Interviews bei der Behörde klar hervorgeht), haben aber ein Jahr Subsidiarschutz zugestanden, der Anfang nächsten Jahres ausläuft... >>>